Halloween

© Universal Pictures

Halloween

Die Nächte werden kürzer und die Landschaft wird von dichten Nebelschwaden bedeckt – die Stunde der Gruselfilme hat geschlagen! Halloween wird jedes Jahr erneut zum Anlass genommen, um bspw. Häuser und Gärten schaurig-schön zu dekorieren, geschnitzten Kürbisköpfen in Form von gruseligen Grimassen neuen Ausdruck zu verleihen oder es sich vor dem TV mit einem Horrorfilm gemütlich zu machen. Was es mit dem Brauch auf sich hat und welche Kultklassiker Ihr auf keinen Fall verpassen solltet, erfahrt Ihr hier!

Back to the roots

Eine Tradition, die in Europa verwurzelt und wohl den Kelten zu verdanken ist: Halloween. In der Nacht des ersten Vollmonds im November feierten sie die Begegnung zweier Welten als eine Art Totenfest. Sie verabschiedeten sich vom Sommer – die Zeit des Lebens – und begrüßten den Winter – das Reich des Todes. Im Laufe der Jahre entwickelten sie eine zunehmende Angst gegenüber den Verstorbenen, weshalb sie anfingen sich zu verkleiden…

Die Qual der Wahl

Die Auswahl der Filmgenres reicht von Klassikern über Teen-Slasher bis hin zu Newcomern. Damit die Auswahl nicht ganz so schwerfällt und Ihr euch leichter entscheiden könnt, hier mal eine kurze Zusammenfassung einiger Top-Ofs, die aus dem Horrorgenre nicht mehr wegzudenken sind!

Die Halloween-Reihe kommt einem wohl als erstes in den Sinn, wenn man an die Trasher-Welle der 80er denkt. Alle vereint die Dramaturgie einer Gruppe Jugendlicher, die von einem Killer bedroht werden. Mittlerweile gibt es elf Filme der Genre-Franchises, wobei die Abfolge einem Durcheinander zugrunde liegt. Es gleicht wohl eher einem Zufall, dass nach der ersten Veröffentlichung viele weitere folgten – waren Fortsetzungen ursprünglich nicht vorgesehen. Dabei wird auf die Geschichte des Serienmörders Michael Myers Bezug genommen – eine Ikone des Horror-Genres. In dem Klassiker wird Myers in eine Anstalt eingewiesen, nachdem er seine Schwester umgebracht hat. 15 Jahre später bricht er am Halloweenabend aus und der Spießrutenlauf beginnt. Während nicht nur die Opfer einen grauenvollen Tod erleiden, wird auch er immer wieder zur Zielscheibe von Mordversuchen. Doch ob ihm Schüsse, Verbrennungen & Co. etwas anhaben können? Seht selbst!

Falls ihr an dieser Art der Franchise Blut geleckt haben solltet, hier ein weiterer Kultfilm, der das Slashgenre ebenso revolutionierte: Scream – Schrei! ist mit einem gewissen Augenzwinkern zu interpretieren, stammt aus dem Jahr 1996 und macht den Anfang der zusammenhängenden Filmreihe. Nachdem ein brutaler Mord die Stadt Woodsboro erschüttert, erkennt die Sensationsreporterin Gale Weathers den Zusammenhang zu vorherigen Mordfällen und geht der Sache auf die Spur. Die Tochter Sydney, deren Mutter vergewaltigt und ermordet aufgefunden wurde, wird vom maskierten Killer am Telefon immer wieder terrorisiert. Wer der Mörder ist bleibt zunächst ein Rätsel. Kurzum: Eine wundervolle Parodie, die auf dem Klischee des Horrors beruht, gespickt mit vielen lustigen und amüsanten Szenen und unterhaltsamer Satireeinlagen. Besonders überraschend? Der einfallsreiche Twist am Ende…

Ein weiterer Klassiker, der nicht tot zu kriegen ist: Chucky – die Mörderpuppe. Seit der Veröffentlichung 1988 bringt die Horror-Kultreihe das Grauen zurück in die Kinderzimmer. Ein verfluchtes Kindergeburtstagsgeschenk, das sich als Reinkarnation eines getöteten Serienkillers, getrieben vom unbarmherzigen Blutdurst, entpuppt: Ahnungslos schenkt Mutter Karen ihrem 6- jährigen Sohn Andy auf sehnlichsten Wunsch eine „Buddi Doll“ und bringt damit einen grauenvollen Albtraum ins Rollen – bald darauf jagd ein mysteriöser Mordfall den nächsten. Das gruselige daran ist wohl die Vorstellung, dass sich das vermeintlich Harmlose im Alltag als Bedrohung offenbaren könnte. Wer weiß, vielleicht hat Chucky ja schon bald einen neuen Fan?

Trick’r Treat – Die Nacht der Schrecken ist das Resultat eines Spielfilmdebüts des Drehbuchautors und Regisseurs Michael Dougherty, basierend auf seinem Kurzfilm Season’s Greetings und bietet erfreuliche Abwechslung zu den aktuellen Horrortrends. Veröffentlicht wurde die 79-minütige Horror-Komödie 2007, in der Halloween zum Thema genommen wird. In Warren Valley laufen jede Menge skurrile Gestalten umher: Kinder, die einen Ort in den Mooren aufsuchen wollen, 30 Jahre zuvor soll dort ein Schulbus verunglückt und deren Geister immer noch dort präsent sein, oder die 22-jährige Lorie, die ihre Jungfräulichkeit verliehen will. Während Rektor Wilkins das Fest damit verbringt, Kinder zu vergiften, bekommt sein Nachbar Besuch von einem ungebetenen Gast. Die Nacht der Schrecken erzählt fünf ineinander verwobene Geschichten, die sich alle in einer unheimlichen Halloween-Nacht zutragen. Doch was geschieht, wenn man sich den Bräuchen des Totenfestes widersetzt…?

Fazit: Die Menschen gedenken schon im frühen Zeitalter an die einst Verstorbenen. Demnach könnte kein besserer Anlass dafür genommen werden als der 31. Oktober, um sich der ein oder anderen Gruselgeschichte zu widmen. Ob mit ironischen Schmankerln, einer nostalgischen Ernsthaftigkeit oder schaurigen Klischees versehen – wer Spaß am Gänsehaut-Feeling hat, der wird mit unserer Auswahl auf seinen Geschmack kommen.

Final Destination – Die 5 verrücktesten Todesfälle aus 5 Horror-Filmen

© Warner Bros. (alle Bilder)

Final Destination – Die 5 verrücktesten Todesfälle aus 5 Horror-Filmen

Die Fans der Horror-Filme „Final Destination“ warten sehnsüchtig auf den Start des sechsten Teils. Dieser ist bereits in der Mache. Es ist allerdings noch nicht bekannt, wann der Film fertig ist und in die Kinos kommt. Deshalb dachten wir, dass es an der Zeit ist, die fünf verrücktesten Todesfälle der vergangenen fünf Filme auszuwählen.

5 Der riesige Schraubenschlüssel (Final Destination 5)
Unsere Nummer fünf der verrücktesten Todesfälle bei Final Destination kommt aus dem fünften Teil der Reihe. Der Kopf von Dennis (David Koechner) wird von einem überdimensionalen Schraubenschüssel in zwei Hälften geteilt. Dieser Tod kommt abrupt und unerwartet und gehört zur Kategorie der makabren und spielerischen Todesfälle innerhalb des Final Destination-Kosmos. Im ersten Moment ist man geschockt, und danach kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus.

4 Die verhängnisvolle Wäscheleine (Final Destination)
Der Tod durch die Wäscheleine ist der allererste skurrile Todesfall der Horror-Filme Reihe, und wahrscheinlich auch der übernatürlichste. Tod (Chad Donella) steht im Badezimmer. Hinter seinem Spiegelbild sehen die Zuschauer einen schwarzen Schatten. Ist das der Tod? Aber nicht die scharfe Rasierklinge oder das Kofferradio sind letztendlich die Ursache für seinen Tod: Er rutscht auf dem glatten Fußboden aus und verheddert sich in einer Wäscheleine, die sich dank automatischen Aufzug immer fester um seinen Hals schnürt und ihn letztendlich stranguliert. Eine Falle, die quälend und brutal ist und die der Startschuss ist für viele weitere makabre Todesfälle in der Reihe.

3 Tödliches Fitnesstraining (Final Destination 3 )
In typischer Final Destination-Manier werden wieder einmal verschiedene Fallen aufgezeigt, die alle ein tödliches Ende nehmen können. Wie Lewis dann jedoch zu Tode kommt, ist ebenso brillant wie komisch: Heftig trainiert er an einer Gewichtsmaschine. Über ihm wackeln zwei Säbel und es scheint, dass diese jedem Moment auf ihn herunterfallen können. Sie fallen auch – aber nicht auf ihn, sondern durchtrennen nur zwei Bänder an der Maschine. Lewis freut sich, davon gekommen zu sein, schreit ganz laut: „Fuck Death“ und pumpt weiter an der Maschine. Aber die von den Säbeln gelösten Zugbänder lösen sich von den Gewichten und sein Kopf wird zerquetscht. Es geht schnell und ist brutal, aber eben auch genial.

2 Geröstet im Solarium (Final Destination 3 )
Wer hätte gedacht, das ein Solarium zu einem solchen Verhängnis werden kann? Ashley und Ashlyn (Chelan Simmons und Crystal Lowe) liegen gemeinsam in einem Raum mit zwei Sonnenbänken. Das Schicksal lässt ein Regal fallen, dass dummerweise die beiden Bänke verklemmt und diese nicht mehr öffnen lässt. Ein Problem mit dem Strom lässt die Temperatur in den Sonnenbänken auf ein unerträgliches Maß ansteigen. Aber sie können nicht entfliehen, denn das Brett lässt sich nicht lösen. So werden sie wie in einer Mikrowelle zu Tode gebraten. Sehr verwirrend und auch beeindruckend und visuell wirklich gruselig anzuschauen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

1 Der tödliche Barren (Final Destination 5)
Der Tod von Candice im fünften Teil von Final Destination dürfte der verrückteste und gleichzeitig beste Tod aller Teile sein. Bei der Vielzahl an Fallen sitzt man als Zuschauer gebannt vor der Mattscheibe und fragt sich, welche davon Candice zum Verhängnis wird. Ist es die Schraube, die sich von der Klimaanlage löst und auf den Balken fällt? Nein. Auch den anderen Fallen scheint sie entgehen zu können. Aber dem Schicksal entkommt ja bekanntlich niemand in dieser KultFilmreihe. Ausgelöst wird ihr Tod durch Talkum-Puder, der ihr die Sicht versperrt. Sie fliegt vom Barren und bricht am Boden zusammen: Umgeklappte Beine, herausgesprungene Knochen und eine Hand, die noch leicht zittert. Extrem, schockierend, unglaublich einfallsreich und am Ende auf makabere Weise lustig.