Die 5 skurrilsten Hai-Trashfilme aller Zeiten – das musst du gesehen haben!

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Die 5 skurrilsten Hai-Trashfilme aller Zeiten – das musst du gesehen haben!

Lust auf echte Lachorgien? In diesem Artikel stellen wir dir die 5 lustigsten Hai-Trashfilme vor – für einen entspannten Filmabend voller Fremdschämen und Schenkelklopfen. Ob Wirbelstürme mit blutrünstigen Haien oder gemeine Wissenschaftler, die aus einer Hai- Krake-Kreuzung ein Monster erschaffen: Besser Trashiger geht es nicht!

Mega Shark vs. Giant Octopus (2009) Ein Trashfilm der allerhöchsten Güteklasse von Jack Perez mit Lorenzo Lamas, Deborah Gibson und Vic Chao. Die Namen sagen dir nichts? Uns auch nicht. Die schauspielerische Leistung ist trotzdem oscarreif (na gut, fast) und die Story hält, was der Titel verspricht: Ein Megalodon und ein gigantischer Octopus sind seit Millionen Jahren im Eis eingefroren. Nun erwachen die beiden Riesenmonster und bedrohen, na klar, die gesamte Menschheit. Was tun? Ein ausgeklügelter Plan muss her! Drei Forscher beschließen, die Tiere aufeinander zu hetzen. Genial! Und schon geht die Action los.

Sharknado (2013) Sharknado ist ein echter Trashfilm-Klassiker. Worum geht’s? Ein riesiger Tornado steuert auf die Millionenstadt Los Angeles zu – und nimmt unterwegs mal eben Tausende blutrünstiger Haie aus dem Meer mit. Die regnen aus dem Tornado dann auf die Stadt nieder und zerfleischen alles, was ihnen in die Zähne kommt. Die Opferzahlen steigen und die Menschheit scheint für immer verloren – doch ein furchtloser Held hat etwas dagegen! Barbesitzer Fin zischt noch schnell ein kühles Blondes und knallt die Haie dann reihenweise aus einem Helikopter ab. Wahlweise kommt auch die allseits beliebte Motorsäge zum Einsatz. Das nennen wir Unterhaltung!

Mittlerweile gibt es von Sharknado übrigens sechs (!) Teile. Wer schafft es, sich die komplette Reihe hintereinander reinzuziehen?

Sharktopus (2010) Es sind mal wieder die verrückten Forscher! Im Film Sharktopus haben sie es endlich geschafft, einen Octopus mit einem Hai zu kreuzen. Was auf dem ersten Hinhören wie die wichtigste Errungenschaft seit dem Internet klingt, entpuppt sich als Supergau: Die Wissenschaftler können den „Sharktopus“ nicht kontrollieren und das Monster kann aus dem Labor fliehen. Plötzlich ist es auf dem Weg nach Mittelamerika und zerfleischt alles, was ihm in die Quere kommt…

Mega Piranha (2010) Na gut, das ist eigentlich kein Hai-Film. Aber „Mega Piranha“ ist so wunderbar trashig und bietet Special Effects straight outta Hollywood. Die Story hat es auch in sich: In Venezuela mutieren Piranhas, die immer größer werden – und richtig Bock auf Menschenfleisch haben. Die US-Regierung schickt sich natürlich mal wieder an, die Welt zu retten und sendet mit Jason Fitch ihren besten Mann nach Venezuela. Ob das gelingt? Wir spoilern nichts, außer dass eine Reihe von Protagonisten ins Wasser fallen und um ihr Leben schreien während die fiesen Piranhas an ihren Knochen knabbern.

Sand Sharks (2012) Wie kann man in einer Welt von Sharknado, Sharktopus und Mega Piranha noch auffallen? Der Trashfilm Sand Sharks fand 2012 eine Antwort: Einfach alles noch schlechter machen! Schauspieler, Special Effects und Kameraführung? Einmal alles aus dem untersten Regal bitte! Und genau das macht „Sand Sharks“ zu einer perfekten Wahl für jeden Trashfilmabend.

Die Filme aus diesem Blog:

Plan 9 aus dem Weltall – Der wohl schlechteste Film aller Zeiten

Plan 9 aus dem Weltall – Der wohl schlechteste Film aller Zeiten

Ein grauer verregneter Sonntagnachmittag, den Pyjama noch nicht abgelegt und auf der Couch endlos verweilend – es sind wohl genau solche Tage, die einen Schwarz-Weiß-Kultklassiker wie diesen zum Trash-Hit haben avancieren lassen. Oder etwa nicht?

Der alles andere als talentierte Regisseur Edward D. Wood Jr. hatte sich am Tag der Premiere seines Films mit den Worten geäußert, dass er mit diesem Film in die Geschichte eingehen werde. War es immer sein Bestreben gewesen, als Filmkünstler ernst genommen zu werden. Trotz herber Rückschläge hatte er dabei nie an seiner Vision gezweifelt und fest an sich geglaubt. Er sollte Recht behalten. Der Sci-Fi-Gruselstreifen ist im Jahre 1959 erschienen und hat sich mittlerweile, aufgrund seiner unfreiwilligen Komik, als schräger Kultfilm etabliert. Warum Ihr den Oscar prämierten Film, trotz des tragikomischen Titels „Der schlechteste US-Film aller Zeiten“, auf keinen Fall verpassen solltet, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Abseits vom Mainstream spricht dieser Film vor allem all jene an, die den Verzicht auf Farbe in feinsten Graustufen als Stilmittel verstehen und den individuellen Charme des theatralischen Anschmachtens mehr als nur eine Art Traditionspflege empfinden.

Wobei auf lieblos runtergekurbelte Liebesszenen à la B-Movies in diesem dilettantischen Meisterwerk wohl eher weniger Bezug genommen wird, geht es viel mehr um den Angriff von Außerirdischen, die in dem Wachstum der Zerstörungskraft der Menschen eine Bedrohung wahrnehmen und nach acht vergebenen Versuchen mit der Menschheit Kontakt aufzunehmen, keinen anderen Ausweg mehr sehen, als die elektrische Wiederbelebung von kürzlich Verstobenen. Als Zeichen der Warnung, wandeln die blutgierigen Untoten nun umher und verbreiten Angst und Schrecken – steht schließlich der Frieden des Universums auf dem Spiel.

Es ist kaum zu verleugnen: Dem Publikumserfolg wird durch seine fragwürdige Logik, seine alberne Lächerlichkeit wie den elanlosen Schauspielern und seinen häufigen Anschlussfehlern eine einzigartige Komik zuteil, die vor Unsinn nur so protzt. Von windschiefen Papp-Grabsteinen über stupide Dialoge bis hin grotesken Kulissen. Eine absurde wie abstruse Geschichte, die einer Mutprobe an den gesunden Menschenverstand und einer Herausforderung an das Zwerchfell gleicht. Mit Mangel an jedweder Dramaturgie ist dieser Kultklassiker das Paradebeispiel für die maximale Talentfreiheit eines Regisseurs, der kein Drehbuch hätte schreiben dürfen und dessen Darsteller besser nicht das Haus hätten verlassen sollen.

Und doch liegt gerade darin der Reiz. Ein Film der zum Schmunzeln anregt und gute Laune verbreitet. Wenn einer wusste, wie man mit wenig Budget einen Film mit Entertainment-Faktor auf die Leinwand bringt, dann Ed Wood.

Ein Fandom-Mitglied der unerklärbaren Kult-Anhängerschaft Ed Wood’s bizarrer Filme – bald auch Ihr? Bei Jomandus könnt ihr den Film auf DVD kaufen: